Katholischer Frauenbund Baselland – Für Frauen, die die Welt gestalten

Der Katholische Frauenbund Baselland (KFBL) ist eine Gemeinschaft von Frauen, die sich für eine schönere, gerechtere und lebenswertere Welt in ihrem Kanton einsetzen. Der Kantonalverband ist dem Frauenbund Schweiz - überraschend anders katholisch angeschlossen.

Zu unseren Angeboten gehören:

  • die Vernetzung von Frauen aus den angeschlossenen Ortsvereinen
  • Kurse und Informationsveranstaltungen
  • Engagement in sozialen und kirchlichen Bereichen
  • eine kirchliche und spirituelle Heimat für Frauen, denn wir vertreten eine befreiende und glaubwürdige Kirche

Aktuelles

Kampagne "Frauenrechte. Erkämpft, nicht geschenkt"

Eine Kampagne des Frauenbund Schweiz für uns alleWas heute selbstverständlich scheint, ist das Ergebnis von Mut, Ausdauer und Solidarität vieler Frauen vor uns.

Die Kampagne lädt uns ein, das wertzuschätzen – und achtsam dafür zu sorgen,   dass es lebendig bleibt.

👉 Wir stehen auf den Schultern mutiger Frauen und tragen ihre Geschichte weiter

 

Ein sichtbares Zeichen setzen

  • Zur Kampagne gibt es einen Sticker. Ideal zum Weitergeben, Auflegen oder Mitnehmen
  • Einfach online bestellbar über Dachverband
  • Macht die Kampagne sichtbar

Alle Materialien sind verfügbar auf www.frauenbund.ch/frauenrechte


Regionale Impulstage 2026 – Frauenbund Schweiz

Die regionalen Impulstage 2026 bringen den Frauenbund Schweiz bewusst in die Regionen und direkt zu den Frauen. Statt alle an einen zentralen Ort einzuladen, treffen wir uns dort, wo unser Verband lebt: in den Kantonen, in den Gemeinden und in den regionalen Netzwerken. So entsteht Raum für persönliche Begegnungen, neue Kontakte und den Austausch vor Ort.

Die Impulstage laden ein, einen Schritt aus dem Alltag zu treten, durchzuatmen, sich inspirieren zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam nehmen wir in den Blick, was unsere Vereine stark macht und warum unser freiwilliges Engagement für Gesellschaft und Gemeinschaft so wertvoll ist. In einer offenen, ermutigenden Atmosphäre sammeln wir Ideen, wie diese Stärke sichtbar werden kann – und wie aus guten Gedanken ganz konkrete nächste Schritte für lebendige, attraktive Vereine entstehen können.

·       Regionaler Impulstag Ostschweiz
Samstag, 13. Juni 2026, 13.30–17.30 Uhr
Bischofszell (TG)

·       Regionaler Impulstag Zentralschweiz
Samstag, 20. Juni 2026, 09.30–13.30 Uhr
Luzern (LU)


50 Jahre Solidaritätsfonds für Mutter und Kind – ein halbes Jahrhundert gelebte Solidarität

Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind feiert 2026 sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 1976 konnte das Sozialwerk des Frauenbund Schweiz über 30’000 Frauen und Familien in schwierigen Lebenssituationen unterstützen. Engagierte Frauen gründeten den Solidaritätsfonds als mutige Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen. Seither ist er zu einer Erfolgsgeschichte geworden, die bildhaft zeigt, wie viel Menschen bewegen können, wenn sie solidarisch bleiben und zusammenspannen. Der Fonds hilft dort, wo staatliche Unterstützung Lücken hat, und trägt entscheidend dazu bei, dass das soziale Netz in der Schweiz trägt – schnell, unbürokratisch und menschlich.

Solidarität, die Hoffnung schenkt

Armut in einem der reichsten Länder der Welt – das scheint ein Widerspruch. Und doch werden Beratungsstellen täglich um Hilfe angefragt: Mütter, die nicht wissen, wie sie die nächste Windelpackung bezahlen sollen; Familien, die unerwartet hohe Gesundheitskosten bezahlen müssen; steigende Lebenskosten, welche den Schlaf rauben. Genau hier wirkt der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind.

«Das Jubiläum ist ein Moment, um innezuhalten, Danke zu sagen und sichtbar zu machen: Das ist unser aller Erfolg. Wir feiern gemeinsam mit allen Frauen, die den Solidaritätsfonds über all die Jahre aufgebaut haben, und allen Gönnerinnen und Gönnern, die diese Hilfe überhaupt erst ermöglichen», sagt Liliane Parmiggiani, Fundraising Frauenbund Schweiz. Der Solidaritätsfonds für Mutter und Kind zeigt seit 50 Jahren: Solidarität wirkt – jede Geste schenkt Hoffnung und stärkt Familien in Not.

So wirkt der Solidaritätsfonds – damals wie heute

Der Solidaritätsfonds leistet Überbrückungshilfe für Frauen und Familien in finanziellen Notlagen – insbesondere rund um Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung. Gesuche werden über Fachstellen eingereicht und von einer unabhängigen Expertinnenkommission sorgfältig geprüft. Die Unterstützung ist individuell zugeschnitten und wirkt dort, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

2024 wurden 399 Gesuche bewilligt. Häufigste Unterstützungsthemen waren Babyausstattung, Kinderbetreuung, Gesundheitskosten, Ausbildung und Mietzuschüsse. Jede vierte Mutter war alleinerziehend, 5 Prozent waren unter 20 Jahre alt. Die rückläufigen Einnahmen aus der jährlichen Kirchenkollekte führten 2024 zu einer Finanzierungslücke von rund 70’000 Franken, welche durch eiserne Reserven gedeckt werden musste.

Ein Fonds als Antwort auf die gesellschaftlichen Veränderungen von 1976

Der Solidaritätsfonds wurde im Jahr 1976 als direkte Reaktion auf die Diskussion über die Einführung der Fristenregelung ins Leben gerufen. Der Frauenbund Schweiz (vormals SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund) setzte bewusst ein Zeichen: Frauen, die sich trotz prekärer Lebenssituation für die Fortführung der Schwangerschaft entschieden, sollten nicht allein gelassen werden. Der Fonds unterstützte sie finanziell, schenkte Halt und ermöglichte ihnen, ihr Kind unter würdigen Bedingungen zur Welt zu bringen. Dieser Grundgedanke prägt die Arbeit bis heute: «Unsere Welt ist unsicherer geworden – und die ersten, die dies spüren, sind Mütter und Kinder. Wenn Unterstützungssysteme nicht ausreichen und der Alltag immer teurer wird, braucht es unbürokratische Unterstützung mehr denn je. Der Solidaritätsfonds ist ein Schutzschild, der verhindert, dass Lebenskrisen zu Lebenskatastrophen werden», erklärt Liliane Parmiggiani, Fundraising Solidaritätsfonds für Mutter und Kind.

Anlässe im Jubiläumsjahr

Der Frauenbund macht 2026 sichtbar, was Solidarität bedeutet – mit Aktionen in Vereinen, Pfarreien und Gemeinden sowie mit Botschafter:innen, die erklären, warum ihnen die Unterstützung von Müttern in Not am Herzen liegt.

·       10./11. Januar 2026 – Offizielle Kollekte der Schweizer Bischofskonferenz

·       11. Januar 2026, Dagmersellen (LU) – Festgottesdienst mit Katharina Jost Graf, Co-Präsidentin Frauenbund Schweiz, begleitet vom Jugendchor Klangwelt Wiggertal

·       25. April 2026 – Frauenbund-Laufgruppe am Luzerner Stadtlauf

·       10. Mai 2026 – Muttertagsaktionen in Pfarreien und Vereinen

So zeigt das Jubiläum eindrücklich, wie viel möglich wird, wenn Menschen hinschauen, Verantwortung übernehmen und solidarisch handeln. Denn: in einer Gesellschaft, die sich rasant verändert und in der soziale Sicherheiten brüchiger werden, sind Spenden ein starkes Zeichen dafür, dass wir Mütter in Not nicht aus den Augen verlieren.

Kontakt für Medienanfragen

Sarah Paciarelli, Kommunikation, sarah.paciarelli@frauenbund.ch, 078 331 92 22

Frauenbund Schweiz
Der Frauenbund Schweiz ist mit 100'000 Mitgliedern, 17 Kantonalverbänden, 500 Ortsvereinen und zwei Hilfswerken das grösste konfessionelle Frauennetzwerk der Schweiz. Der Frauenbund Schweiz wirkt überraschend anders katholisch und engagiert sich für die Rechte aller Frauen in Gesellschaft, Kirche, Wirtschaft und Politik. www.frauenbund.ch